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Ein Streifzug durch Graz – Wo Herz, Geschichte und Geschmack sich treffen

 

Willkommen in Graz, der schönsten kleinen Weltstadt Österreichs. Eingebettet zwischen sanften Hügeln, durchzogen von der Mur und überragt vom ehrwürdigen Uhrturm, erzählt Graz Geschichten, die das Herz berühren. Schon der Name "Graz" stammt vom slawischen "Gradec" – "kleine Burg" – und seit der ersten Erwähnung im Jahr 1128 hat sich diese Stadt zu einem wahren Schatz entwickelt.

 

Die Habsburger wählten Graz zur Residenz, und Erzherzog Johann prägte die Stadt wie kaum ein anderer: Er brachte Bildung, Landwirtschaft und eine unverwechselbare Liebe zur Heimat in jede Straße und jedes Haus. Heute flaniert man durch eine Altstadt, die von UNESCO als Weltkulturerbe geschützt wird, bewundert die kunstvolle Doppelwendeltreppe, staunt über moderne Wunder wie das Kunsthaus oder die Murinsel und lässt sich vom mediterranen Flair verzaubern.

 

Doch Graz ist nicht nur Geschichte und Architektur – Graz ist auch ein Geschmackserlebnis. Die feine Küche der Steiermark lebt hier in ihrer ganzen Vielfalt:

Nussiges steirisches Kübiskernöl, das über frischen Käferbohnensalat perlt.

Knuspriges Backhendl, das an große Festtage erinnert.

 

Wärmendes Eierschwammerlgulasch an kühlen Herbsttagen.

Und natürlich die süßen Verführungen wie Buchteln gefüllt mit Powidl oder saftiger steirischer Apfelstrudel.

Hier in Graz vereint sich altes Wissen mit neuer Kreativität. Geheime Familienrezepte, die von Generation zu Generation weitergegeben wurden, treffen auf junge Köchinnen und Köche, die die Tradition bewahren und zugleich neu interpretieren.

"Grazer Gold" ist eine Hommage an diese reiche Kultur, an die feinen Aromen und an das warme Gefühl, das diese Stadt in jeder Gasse, jedem Lächeln und jedem Gericht verströmt.

Tauchen Sie ein in die Welt der Grazer Geheimrezepte – ein Schatz, der auf Ihrer Zunge tanzt und Ihr Herz für immer berühren wird.

 

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Ein Streifzug durch Graz – Wo Herz, Geschichte und Geschmack sich treffen

 

Willkommen in Graz, der schönsten kleinen Weltstadt Österreichs. Eingebettet zwischen sanften Hügeln, durchzogen von der Mur und überragt vom ehrwürdigen Uhrturm, erzählt Graz Geschichten, die das Herz berühren. Schon der Name "Graz" stammt vom slawischen "Gradec" – "kleine Burg" – und seit der ersten Erwähnung im Jahr 1128 hat sich diese Stadt zu einem wahren Schatz entwickelt.

 

Die Habsburger wählten Graz zur Residenz, und Erzherzog Johann prägte die Stadt wie kaum ein anderer: Er brachte Bildung, Landwirtschaft und eine unverwechselbare Liebe zur Heimat in jede Straße und jedes Haus. Heute flaniert man durch eine Altstadt, die von UNESCO als Weltkulturerbe geschützt wird, bewundert die kunstvolle Doppelwendeltreppe, staunt über moderne Wunder wie das Kunsthaus oder die Murinsel und lässt sich vom mediterranen Flair verzaubern.

 

Doch Graz ist nicht nur Geschichte und Architektur – Graz ist auch ein Geschmackserlebnis. Die feine Küche der Steiermark lebt hier in ihrer ganzen Vielfalt:

Nussiges steirisches Kübiskernöl, das über frischen Käferbohnensalat perlt.

 

Weinempfehlung: Schilcher Rosé – frisch und spritzig.

Knuspriges Backhendl, das an große Festtage erinnert. Weinempfehlung: Südburgenländer Blaufränkisch – samtig und vollmundig.

Wärmendes Eierschwammerlgulasch an kühlen Herbsttagen. Weinempfehlung: Morillon (Chardonnay) aus der Steiermark – cremig und harmonisch.

 

Und natürlich die süßen Verführungen wie Buchteln gefüllt mit Powidl oder saftiger steirischer Apfelstrudel. Weinempfehlung: Steirischer Welschriesling – leicht und fruchtig.

Hier in Graz vereint sich altes Wissen mit neuer Kreativität. Geheime Familienrezepte, die von Generation zu Generation weitergegeben wurden, treffen auf junge Köchinnen und Köche, die die Tradition bewahren und zugleich neu interpretieren.

 

Ein Blick in die Vergangenheit – das älteste Rezept von Graz: Schon im 17. Jahrhundert erfreute sich die einfache, doch aromatische steirische Kübissuppe größter Beliebtheit. Aus wenigen Zutaten – Kübis, Wasser, etwas Mehl und dem kostbaren steirischen Kübiskernöl – entstand eine Mahlzeit, die bis heute die Herzen wärmt und die Sinne berührt.

 

"Grazer Gold" ist eine Hommage an diese reiche Kultur, an die feinen Aromen und an das warme Gefühl, das diese Stadt in jeder Gasse, jedem Lächeln und jedem Gericht verströmt.

Tauchen Sie ein in die Welt der Grazer Geheimrezepte – ein Schatz, der auf Ihrer Zunge tanzt und Ihr Herz für immer berühren wird.

 

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Ein Blick in die Vergangenheit – das älteste Rezept von Graz: 

 

Schon im 17. Jahrhundert erfreute sich die einfache, doch aromatische steirische Kübissuppe größter Beliebtheit. Aus wenigen Zutaten – Kübis, Wasser, etwas Mehl und dem kostbaren steirischen Kübiskernöl – entstand eine Mahlzeit, die bis heute die Herzen wärmt und die Sinne berührt.

 

Originalrezept: Steirische Kübiskernsuppe

Zutaten:

400 g Kübisfleisch (z.B. Hokkaido oder Muskatkübis)

1 Zwiebel

1 Knoblauchzehe

750 ml Gemüsebrühe

125 ml Obers (Sahne)

2 EL Mehl

3 EL steirisches Kübiskernöl

Salz, Pfeffer

Muskatnuss frisch gerieben

Einige geröstete Kübiskerne zum Garnieren

 

Zubereitung:

Zwiebel und Knoblauch fein hacken, in etwas Kübiskernöl glasig anrösten.

Kübisfleisch würfeln, dazugeben und kurz mitrösten.

Mit Mehl bestäuben, gut umrühren und mit Gemüsebrühe aufgießen.

Bei mittlerer Hitze etwa 20 Minuten weich kochen.

Fein pürieren, mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss abschmecken.

Obers einrühren, nochmals kurz erhitzen, nicht mehr kochen lassen.

Beim Anrichten mit gerösteten Kübiskernen und einem Schuss Kübiskernöl garnieren.

 

Weinempfehlung: 

Ein frischer steirischer Schilcher oder ein zarter Sauvignon Blanc.

"Grazer Gold" ist eine Hommage an diese reiche Kultur, an die feinen Aromen und an das warme Gefühl, das diese Stadt in jeder Gasse, jedem Lächeln und jedem Gericht verströmt.

Tauchen Sie ein in die Welt der Grazer Geheimrezepte – ein Schatz, der auf Ihrer Zunge tanzt und Ihr Herz für immer berühren wird.

 

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🍗 Backhendl – Das goldene Festgericht aus Graz

 

Einleitung:
Das Backhendl ist eines der traditionsreichsten Gerichte der Steiermark – und ein Stück echtes "Grazer Gold". Schon im 18. Jahrhundert galt ein knusprig gebackenes Hendl als wahres Festessen. Früher noch im Ganzen frittiert, serviert man heute zarte Stücke mit Salat oder Kartoffeln – immer begleitet von einem Spritzer Zitronensaft. Ein Bissen reicht, und man schmeckt die ganze Lebensfreude dieser Stadt.

 

Originalrezept: Grazer Backhendl

 

Zutaten:

1 kleines Bio-Hendl (ca. 1–1,2 kg)

Salz, Pfeffer

2 Eier

100 g Mehl

150 g Semmelbrösel (Paniermehl)

Butterschmalz oder Pflanzenöl zum Ausbacken

1 Zitrone

Petersilie zum Garnieren

Zubereitung:

Hendl in 8 Teile zerlegen (oder vom Metzger vorbereiten lassen).

Mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Stücke zuerst in Mehl wenden, dann durch verquirlte Eier ziehen, danach in den Semmelbröseln panieren.

In heißem Butterschmalz oder Öl bei mittlerer Hitze goldgelb ausbacken (etwa 10-15 Minuten).

Auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Mit Zitronenspalten und frischer Petersilie servieren.

Weinempfehlung:
Ein samtiger Blaufränkisch aus dem Südburgenland unterstreicht die goldene Kruste perfekt.

 

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Käferbohnensalat – Der edle Schatz der Steiermark

 

Einleitung:
Die Steirische Käferbohne – auch liebevoll „Riesenbohne“ genannt – ist ein echter Geheimtipp und ein kulinarisches Kulturgut.
Sie wächst unter der sanften Sonne der Südsteiermark und wird mit viel Geduld herangezogen. Ihre charakteristische marmorierte Schale – violett, schwarz, manchmal hellgrau – und ihr buttrig-zarter Geschmack machen sie so einzigartig.

In Graz serviert man Käferbohnensalat besonders gern zu deftigen Fleischgerichten – oder ganz pur, nur mit Kürbiskernöl, Zwiebeln und einem Hauch Essig.
Ein Bissen – und du schmeckst Heimat pur.

 

Originalrezept: Steirischer Käferbohnensalat

 

Zutaten:

250 g getrocknete steirische Käferbohnen (oder 500 g vorgekochte)

1 kleine rote Zwiebel

3 EL steirisches Kürbiskernöl

2 EL Apfelessig (am besten steirischer)

Salz, Pfeffer

1 Prise Zucker

Frische Kräuter (z.B. Petersilie)

Zubereitung:

Käferbohnen über Nacht in kaltem Wasser einweichen.

Am nächsten Tag abgießen und in frischem Wasser weich kochen (je nach Bohnensorte etwa 1–1,5 Stunden).

Bohnen abkühlen lassen.

Zwiebel fein hacken.

Aus Kürbiskernöl, Apfelessig, Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker eine Marinade rühren.

Bohnen mit Zwiebeln und Marinade vermengen, 15 Minuten ziehen lassen.

Mit frisch gehackter Petersilie bestreuen und servieren.

 

Weinempfehlung:


Ein erfrischender Schilcher Rosé – wunderbar herb und frisch, perfekt zum cremigen Biss der Bohnen.

 

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🍄 Eierschwammerlgulasch – Ein Gruß aus den steirischen Wäldern

 

Einleitung:
Wenn der Sommer sich langsam dem Ende zuneigt und die ersten kühlen Nächte kommen, beginnt in der Steiermark die Schwammerlzeit. Besonders beliebt sind die kleinen, goldgelben Eierschwammerl (Pfifferlinge), deren feiner, leicht nussiger Geschmack perfekt zu cremigen Saucen passt.
Ein traditionelles Eierschwammerlgulasch ist einfach zubereitet und ein echter Seelentröster an gemütlichen Tagen.

 

Originalrezept: Steirisches Eierschwammerlgulasch

 

Zutaten:

400 g frische Eierschwammerl (Pfifferlinge)

1 kleine Zwiebel

2 EL Butter

1 EL Mehl

150 ml Gemüsebrühe

125 ml Sauerrahm (Crème fraîche geht auch)

Salz, Pfeffer

1 Prise Paprikapulver (edelsüß)

Frische Petersilie zum Bestreuen

 

Zubereitung:

Eierschwammerl gut putzen (nicht waschen, nur abreiben!)

Zwiebel fein würfeln und in Butter glasig anschwitzen.

Schwammerl dazugeben und bei mittlerer Hitze kurz anbraten.

Mit Mehl bestauben, kurz verrühren, dann mit Brühe ablöschen.

Sauerrahm einrühren und mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen.

Einige Minuten leicht köcheln lassen, bis die Sauce cremig wird.

Mit frischer Petersilie bestreut servieren.

 

Weinempfehlung:
Ein eleganter Sauvignon Blanc aus der Südsteiermark harmoniert wundervoll mit den erdigen Aromen der Pilze.

 

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🥕 Steirisches Wurzelfleisch – Herzhaftes Glück aus Omas Küche

 

Einleitung:
Wenn der Herbst in die Steiermark einkehrt, die Wälder golden leuchten und die Abende länger werden, dann duftet es in vielen Häusern nach einem wahren Seelenschmeichler: Wurzelfleisch.
Zart gekochtes Schweinefleisch in einer klaren Brühe, umgeben von süßlichem Wurzelgemüse – einfach, ehrlich und von unvergleichlicher Wärme.

Wurzelfleisch ist eines der ältesten traditionellen Gerichte der Region. Es wurde früher an Feiertagen serviert, wenn gutes Fleisch etwas Besonderes war.
Noch heute weckt es Erinnerungen an gesellige Tischrunden und eine Küche, die von Herzen kommt.

 

Originalrezept: Steirisches Wurzelfleisch

 

Zutaten:

800 g mageres Schweinefleisch (Schulter oder Schopfbraten)

2 Liter Wasser

2 Karotten

2 Petersilienwurzeln

1 Stück Sellerieknolle

1 Lauch

1 kleine Zwiebel

2 Lorbeerblätter

5 Pfefferkörner

Salz

Frischer Kren (Meerrettich) zum Servieren

Frische Petersilie

 

Zubereitung:

Schweinefleisch in einem großen Topf mit kaltem Wasser ansetzen, aufkochen lassen und den Schaum abschöpfen.

Gewürze (Lorbeer, Pfeffer) und geschälte, grob geschnittene Zwiebel zufügen.

Nach 30 Minuten das geschälte, in Stifte geschnittene Wurzelgemüse dazugeben.

Das Fleisch sanft etwa 1,5–2 Stunden köcheln lassen, bis es weich ist.

Fleisch herausnehmen, in Scheiben schneiden.

Mit dem Wurzelgemüse und etwas Brühe auf Tellern anrichten.

Mit frisch geriebenem Kren und Petersilie servieren.

 

Weinempfehlung:
Ein kräftiger, würziger Weißburgunder passt perfekt zu diesem urigen Gericht.

 

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💌 Herzensküche – Eine Grazer Liebesgeschichte

 

Es war einmal ein Erzherzog, der mehr liebte als Macht und Prunk:
Er liebte die Steiermark.
Und er liebte eine junge Grazerin, die so schön und klug war, dass sie sein Herz für immer gewann:
Anna Plochl.

 

Trotz aller höfischen Regeln und verbotenen Flüstereien hielt Erzherzog Johann zu seiner Liebe.
Er heiratete Anna gegen alle Widerstände und wurde nicht nur ein Teil ihres Lebens, sondern auch ein Teil ihrer Heimat.

Man sagt, die beiden genossen ihre glücklichsten Tage nicht bei Banketten, sondern bei einfachen, köstlichen Speisen der steirischen Küche:
eine kräftige Suppe aus Kürbis, ein warmes Stück Backhendl, und manchmal, an stillen Nachmittagen im Garten, ein Teller süßer Marillenknödel, bestäubt mit Zucker und duftend nach goldener Sommerwiese.

Denn was wäre Liebe ohne ein wenig Süße?
Was wäre Heimat ohne den Geschmack der Erinnerung?

 

Und so, wie Erzherzog Johann und Anna ihr Glück fanden, so finden wir es heute in jeder warmen Mahlzeit, die von Herzen kommt.

 

🌟 Zum Rezept:
Und genau so zart und sonnig schmeckt auch unser nächster Schatz aus der Grazer Küche:
➡️ Marillenknödel – goldene Kugeln des Glücks.

 

🍑 Marillenknödel – Goldene Kugeln des Glücks

 

Einleitung:
Die Marille (Aprikose) ist eine der edelsten Früchte Österreichs.
Süß, sonnengereift und zart – perfekt, um sie einzuhüllen in flaumigen Teig und zu goldenen kleinen Wundern zu verwandeln.
In Graz und der ganzen Steiermark ist der Marillenknödel ein Symbol für Sommer, Freude und die süße Seite des Lebens.

 

Originalrezept: Steirische Marillenknödel

 

Zutaten:

500 g Topfen (Quark)

2 Eier

50 g Butter, weich

100 g Mehl (glatt)

100 g Grieß

1 Prise Salz

10–12 kleine reife Marillen

10–12 Stück Würfelzucker

100 g Semmelbrösel (für die Panade)

50 g Butter (für die Brösel)

Staubzucker zum Bestreuen

 

Zubereitung:

Topfen gut abtropfen lassen. Mit Butter, Eiern, Mehl, Grieß und einer Prise Salz zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. 30 Minuten rasten lassen.

Marillen waschen und entkernen, dafür einen kleinen Schnitt machen. Statt des Kerns je ein Stück Würfelzucker in die Frucht stecken.

Teig in Portionen teilen, flach drücken, eine Marille darin einhüllen und zu Knödeln formen.

In leicht siedendem Salzwasser etwa 10–12 Minuten ziehen lassen, bis die Knödel an die Oberfläche steigen.

In einer Pfanne Butter schmelzen, Semmelbrösel goldbraun rösten.

Fertige Knödel darin wälzen und mit Staubzucker bestreut servieren.

 

Weinempfehlung:
Ein blumiger Muskateller aus der Steiermark hebt die feine Fruchtigkeit der Marillen wunderbar hervor.

 

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